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Nachrichten 1999 zur Übersicht Schnellere Krankheitsprogression nach HIV-Übertragung während der Schwangerschaft trotz AZT-Prophylaxe Frankfurt, 13. Mai 1999 - HIV-infizierte Neugeborene, deren Mütter während der Schwangerschaft eine AZT-Prophylaxe durchführen, haben offensichtlich ein erhöhtes Risiko für einen rasch progredienten Verlauf der HIV-Infektion. Dies ist das Ergebnis einer italienischen Studie, die jetzt in AIDS veröffentlicht wird [1]. Untersucht wurden 216 Kinder, die in den Jahren 1992 bis 1997 geboren wurden. 38 Mütter hatten während der Schwangerschaft eine Prophylaxe mit AZT durchgeführt (Gruppe I), die anderen 178 Mütter nicht (Gruppe II). Die Wahrscheinlichkeit, nach 3 Jahren an einer schwerwiegenden Komplikation zu erkranken, war in Gruppe I deutlich höher als in Gruppe II (57.3% versus 37.2%). Die 3-Jahres-Überlebensrate war in Gruppe II ebenfalls niedriger (72.2% versus 81.0%).
In der Diskussion betonen die Autoren (WICHTIG !), daß diese Ergebnisse nicht dahingehend interpretiert werden dürfen, künftig die antiretrovirale Prophylaxe während der Schwangerschaft zu unterlassen. Sie führen statt dessen die folgenden Punkte auf:
Literatur
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Wichtiger Hinweis für die Leser
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