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Nachrichten 1998 zur Übersicht Schlechtere Prognose durch Kaposi-Sarkom? Frankfurt, 2. Oktober - Patienten mit einem Kaposi-Sarkom (KS) haben möglicherweise ein höheres Risiko, an opportunistischen Infektionen (OI) zu erkranken und eventuell auch eine geringere Lebenserwartung als Patienten mit einer vergleichbaren immunologischen Ausgangslage, die nie ein Kaposi-Sarkom entwickeln. Dies geht aus einer retrospektiven Untersuchung hervor, die kürzlich von Mitarbeitern der Frankfurter Universitätsklinik veröffentlicht wurde. Die Studie vergleicht den klinischen Verlauf von Patienten, die zwischen 1984 und Januar 1997 an einem KS erkrankten. Ausgeschlossen wurden Patienten mit weniger als 25 CD4-Zellen bei der Diagnose und Patienten, die weniger als 90 Tage überlebten. Jedem KS-Patienten wurde nach einem Zufallsverfahren ein Vergleichspatient zugeordnet, der
Ergebnisse: Die Autoren diskutieren abschließend die Frage, ob das humane Herpesvirus 8 (HHV-8), das vermutlich der infektiöse Kofaktor bei der Entstehung des Kaposi-Sarkoms ist, ursächlich auch zu dem akzelerierten Verlauf der HIV-Infektion bei KS-Patienten beitragen könnte.
Kommentar der HIV.NET-Redaktion:
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