2003
Im März ist es so weit: HIV.NET 2003 kommt in die Buchläden.
Gleichzeitig
wird der vollständige Text kostenlos in HIV.NET angeboten.
HIV.NET unterstreicht und bekräftigt das
Credo von 7 Jahren Arbeit: Hochqualitative medizinische Information kann heute - in Zeiten des
Internets -
für den Leser kostenlos sein. Wer, überzeugt vom Gegenteil, behauptet, dass Qualität seinen Preis
hat, ja haben
muss, weiß nicht, wovon er redet und hat von Internet nichts verstanden.
2003 bis
Hätten Sie das gedacht? Dass 7 Jahre nach Beginn des Internet-Hype ein Domainname wie
www.HIVMedicine.com noch frei wäre? War kaum anzunehmen,
und vermutlich hat HIV.NET in einer freien "window period" zugeschlagen - der alte Eigentümer hatte
die Rechte an dem Namen aufgegeben, und mögliche neue Eigentümer waren noch nicht aufgestanden.
Lernen wir daraus, dass das Leben die Fleißigen belohnt?
Der Clou bei www.HIVMedicine.com, die Weltpremiere, das durch und durch Neue:
Unter noch zu definierenden Auflagen
wird bis Ende April 2003 das Copyright der Texte für alle Sprachen außer Deutsch und Englisch
teilweise frei gegeben.
Damit würde gestattet, HIV.NET 2003 in andere Sprachen zu übersetzen,
zu reproduzieren und zu veröffentlichen. Ohne Lizenzgebühr, versteht sich, immer getreu der Vorgaben
von FreeBooks4Doctors.
Nach ein paar Ausflügen ins Internet-Umland drängt HIV.NET nach 6 Jahren mit Macht zurück in seinen
Kernbereich.
Das Team wächst, das finanzielle Polster ist gut, und Bernd Sebastian
Kamps
ist aus der Auszeit zurück. HIV.NET geht nun auf die Reise um die Welt.
Die mehr als 120.000 Einträge der diversen Mailinglisten (Amedeo,
FMJ, FB4D) werden helfen,
die neuen Projekte ins Gespräch zu bringen.
2003 tris
Aller guten Dinge sind drei.
Dabei war's nicht geplant, Ehrenwort! Doch kaum war
HIV Medicine im Kasten und angekündigt (8./9. April 2003), war der Kopf frei für Gedanken. Und
war da
nicht was? Eine neue Erkrankung, vermutlich viraler Genese? Bei der Google-Suche nach SARS kam man
aus
dem Staunen nicht mehr heraus:
Alle Originalartikel, ob im New England Journal of Medicine, im Lancet, in Science oder wo auch
sonst immer publiziert,
alle Texte waren im Internet - ohne Einschränkung und frei für jedermann. Die erste globale Epidemie
in Zeiten unbegrenzter Kommunikation...
Wollte man da Abseits stehen? Christian Drosten und Wolfgang Preiser,
die Mitentdecker des SARS-Virus, erklärten sich bereit, mitzumachen. Der Rest war Fleiß: 12 Tage
non-stop, 16 Stunden am Tag, leerer Kühlschrank,
verzweifelte Futterstreifzüge durch leere Städte nach Mitternacht. Am 8. Mai war die erste Auflage
da.
Niemand war schneller als wir.
2004
Ist Google wirklich das Non-Plus-Ultra, wenn man sich fragt: Wo stecken die professionellen und
beliebtesten
Websites in der Medizin? Landet man wirklich dort, wo
man hin will? Oder könnte man es besser machen? Zum Beispiel die Spezialisten abstimmen lassen, also
die,
die es wirklich wissen müssten, und nicht eine Maschine.
Amedeo hatte im Februar 2004 mehr als 107.000 Teilnehmer. Die
könnten es
wissen. Wir haben sie gefragt. Das Ergebnis:
GoldenLinks4Doctors.com
2005
Operation Opernball: Das erste Projekt aus 2005.
Die gute Nachricht:
In Zukunft werden Medizinlehrbücher kostenlos im Internet stehen, weil Ärzte ihre Bücher heute
selbst produzieren und vertreiben können. Die Kollegen sind gut motiviert: Der Gewinn aus der
Buchproduktion ist deutlich höher als ein Autorenhonorar.
Bernd Sebastian Kamps geht in die Einzelheiten, analysiert 15 Jahre
Erfahrung.